Mit Mut und einem zweiten Blick ins neue Schuljahr

Mehr als 150 Schülerinnen und Schüler starten in sieben neuen fünften Klassen der Schwingbachschule

 

Ein Feuerwerk zum Auftakt, ein mathematisches Rätsel und eine ungewöhnliche Hausaufgabe: Mit Musik und herzlichen Willkommensworten sind mehr als 150 neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler an der Schwingbachschule begrüßt worden. In sieben Klassen beginnt für sie das neue Schuljahr — und ein neuer Lebensabschnitt.

Den musikalischen Auftakt übernahm die Klasse 6d mit „Feuerwerk" von Wincent Weiss unter der Leitung des Musiklehrers Herrn Werwai. Moderatorin Bronkalla-Kaminski griff das Bild in ihrer Begrüßung auf: Ein Feuerwerk stehe für Freude, Staunen und einen besonderen Moment — und genau ein solcher Tag solle die Einschulung für die Kinder sein.

Wer genauer hinsieht, entdeckt mehr

Schulleiter Hackenbroch stellte seine Begrüßung unter das Motto des „zweiten Blicks". Mit einer mathematischen Aufgabe ließ er die Kinder Quadrate in einer Abbildung zählen — und zeigte ihnen, dass ein genauerer Blick weit mehr zutage fördert als zunächst vermutet. Genau dazu solle Schule ermutigen, betonte der Schulleiter: im Unterricht, aber ebenso im Umgang miteinander.

Gerade am Anfang sei vieles noch fremd: neue Räume, neue Lehrkräfte, viele neue Gesichter. Doch es lohne sich, Menschen nicht nach dem ersten Eindruck zu beurteilen. „Irgendwo hier sitzt vielleicht euer neuer bester Freund oder eure neue beste Freundin — und ihr wisst es noch nicht", gab Hackenbroch den Kindern mit auf den Weg.

Auch bei sich selbst lohne der zweite Blick. In den kommenden Schuljahren, so der Schulleiter, würden die Kinder Fähigkeiten und Stärken an sich entdecken, die ihnen heute möglicherweise noch gar nicht bewusst seien. An die Eltern gerichtet machte Hackenbroch zugleich deutlich, wie sehr sich ihre Kinder auf diesem neuen Weg entwickeln und selbstständiger werden würden.

Eine Brücke zwischen zwei Schulformen

Passend dazu schlug der musikalische Beitrag „Musik ist wie eine Brücke" eine Verbindung zwischen Grundschule und weiterführender Schule. Aus eigener Erfahrung berichteten anschließend Olivia und Marie von der Schülervertretung: Vor wenigen Jahren hätten sie selbst mit ähnlicher Aufregung in diesen Reihen gesessen. Schon bald, versicherten sie den Neuankömmlingen, werde aus der zunächst ungewohnten Umgebung ein Ort für Freundschaften und gemeinsame Erinnerungen. Für Schwung sorgte außerdem die Klasse 6a, die unter Leitung ihrer Klassenlehrerin Imke Häse eine „Dance Battle" auf die Bühne brachte.

Die Hausaufgabe des Bürgermeisters

Auch Bürgermeister Hölz hieß die Kinder willkommen und rückte in seinem Grußwort den Mut in den Mittelpunkt: Mut für einen neuen Start, Mut für neue Aufgaben — und Mut zum Durchhalten, wenn etwas einmal nicht sofort gelinge. Niemand müsse Herausforderungen dabei allein bewältigen.

Den Kindern stellte er deshalb eine besondere Hausaufgabe: sich jeden Tag Zeit zu nehmen, nach draußen zu gehen, zu spielen und gemeinsam Spaß zu haben. Denn gerade im Zusammensein mit anderen, so der Bürgermeister, könne jener Mut entstehen, den es für neue Herausforderungen brauche.

So starteten die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler gemeinsam in ihre Zeit an der Schwingbachschule — mit neuen Begegnungen, neuen Herausforderungen und der Einladung, mutig zu sein und immer wieder einen zweiten Blick zu wagen.

Herzlich Willkommen