"Sie haben den PHYWE Schulpreis Digitaler Unterricht 2020 gewonnen!"

Engagement der Gesamtschule Schwingbach wird ausgezeichnet

Das war in den aktuell angespannten Zeiten doch mal eine erfreuliche Mail, die Mitte Februar im E-Mail-Postfach der Gesamtschule Schwingbach einging: "Sie haben den PHYWE Schulpreis Digitaler Unterricht 2020 gewonnen."

Mit dieser Auszeichnung in der Kategorie "Newcomer Digital" (1. Platz) erkennt der bekannte Hersteller naturwissenschaftlicher Lehr- und Lernmittel das Engagement der Rechtenbacher Gesamtschule für den zügigen und durchdachten Aufbau einer digitalen Infrastruktur an und belohnt das schon Erreichte mit einem Preisgeld von € 1000.- sowie einer curricuLAB-Schullizenz.

Besonders freut sich das IT-Team um Jens Hubert und Eike Holzinger mit der stellvertretenden Schulleiterin Elke Schäfer und der gesamten Schulgemeinde darüber, dass mit dem Preis nicht nur das schnelle Reagieren auf die nun schon ein Jahr andauernde Pandemie gewürdigt wird, sondern ausdrücklich auch schon die davor unternommenen Schritte zur Erweiterung der digitalen Möglichkeiten im Unterricht aller Fächer: Schon lange vor Corona gab es an der Gesamtschule Schwingbach iPads und Laptops, Smartboards und 3-D-Drucker sowie digitale Medien in der auch von der Gemeinde Hüttenberg genutzten Mediothek im Schulgebäude. Als sich dann die Auswirkungen der Pandemie abzuzeichnen begannen, wurden die ohnehin schon mit eigenen Schul-E-Mail-Adressen ausgestatteten Schülerinnen und Schüler noch einmal fit gemacht für die anstehenden Herausforderungen, die mit dem Unterricht von zuhause verbunden sein würden – und es bis heute sind. Die weit verbreitete Schul-Plattform IServ ist seit langem bei Schülerinnen und Schülern wie Lehrkräften etabliert und akzeptiert. Über IServ werden unter anderem Aufgaben-Wochenpläne hochgeladen und zurückgeschickt, Videokonferenzen abgehalten und Nachrichten im Messenger ausgetauscht.

Das offene und engagierte Kollegium wünscht sich nichts sehnlicher als eine baldige Rückkehr zur persönlichen Begegnung in den Klassenzimmern, ist aber auch mit Recht stolz auf das schon erreichte stabile Fundament für bestmögliche digital gestützte Unterrichtsformen. Schülerinnen und Schüler wie auch die Lehrkräfte hoffen, dass der digitale Schub durch die Pandemiebewältigung auch nach der Pandemie weiter genutzt werden kann. So soll ein Teil des Preisgeldes für die Anschaffung digitaler Messgeräte in den Naturwissenschaften genutzt werden.

(Text: Cordes)

 

 

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