"Ein fröhliches Herz unter der Weste…"

Sechs fünfte Klassen an der Gesamtschule Schwingbach begrüßt

 

Corona machte wieder mal alles anders. Statt in einer gemeinsamen Zeremonie musste die Gesamtschule Schwingbach die Einschulung der neuen fünften Jahrgänge in sechs Einzelveranstaltungen am Nachmittag des ersten Schultages nach den Sommerferien aufteilen.

Die auf der Aulabühne durch Schulleiterin Monika Hundertmark und die moderierende Gymnasialzweigleiterin Magdalena Bronkalla-Kaminski vertretene Schulleitung freute sich dennoch ganz offensichtlich über die zwei neuen Gymnasial-, zwei Realschul- und eine Hauptschulklasse im fünften Jahrgang. Haupt- und Realschulzweigleiterin Angela Reitz und die stellvertretende Schulleiterin Elke Schäfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf zwischen Sitzzuweisung beim Einlass und der Begleitung der Eltern zum Treffpunkt mit ihren frischgebackenen Schwingbach-Kindern am Ende der Veranstaltung.

Monika Hundertmark übermittelte herzliche Grüße von Bürgermeister Christof Heller, der aus Termingründen leider nicht anwesend sein konnte, und drückte dann ihren Wunsch aus, dass die neuen Schülerinnen und Schüler – nicht nur wegen Abstand, Hygiene und Masken – lernen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Ihren diesmal etwas ernsteren Worten an die Neuen schloss sie aber einen etwas optimistischeren Gedanken an: dass nämlich etwas "Grütze unter der Mütze" sehr wichtig ist, aber "ein fröhliches Herz unter der Weste – das ist das Beste."

Für den Schulelternbeirat und den Förderverein der Schule lud Ulrike Kolmer-Zörb die Neu-Fünfer dazu ein, die "weitere Schwelle zu neuen Erfahrungen" mit Freude und möglichst ohne Angst zu überschreiten, denn schon bei den ersten Schritten in der neuen Schule wird ihnen von Patinnen und Paten aus dem 10. Jahrgang geholfen.

Die sonst so lebendige Begrüßung durch die sechsten Klassen musste sich aus den bekannten Gründen auf eine projizierte Fotocollage mit Begrüßungsplakaten beschränken.

Nachdem die Neuen mit ihren neuen Klassenlehrkräften zum ersten Mal in die Klassen gegangen waren, bekamen die Eltern noch ein paar knappe, aber wichtige Informationen zum Ablauf der ersten Tage und wurden dann eingeladen, persönliche Wünsche auf Plakate für den neuen Klassenraum zu schreiben.

Joscha Grolig umrahmte die Begrüßungen mit einfühlsam-dezenter Klaviermusik.

(Text & Fotos: Cordes)

Herzlich willkommen