Girls-Day/ Boys Day 2013 in Hüttenberg Jugend-Berufsorientierung „Ich kenne mich aus!“

11 Jugendliche knüpfen erste Kontakte zur Berufs- und Arbeitswelt 

In der Hüttenberger Seniorenwerkstatt sind viele berufliche Erfahrungen versammelt. Die Seniorinnen und Senioren unterstützten 6 Jungen und 5 Mädchen am 25.April 2013, dem bundesweiten Boys und Girls Day, beim Kennenlernen von handwerklichen Berufsfeldern, um sich auf ihre ganz persönliche Zukunft vorzubereiten. Die Mädchen beschäftigten sich mit Holz- und Metallbearbeitung. Die Jungen übten den Umgang mit einer Nähmaschine, wie das Einfädeln eines Fadens, das Nähen einer geraden Naht, das Häkeln von Luft- und festen Maschen, sowie das Annähen eines Hosenknopfes. 

„Lernen in kleinen Schritten“, Lernen von Lebenskompetenzen, die später einmal im eigenen Leben angewandt werden können, so lautete das pädagogische Konzept. Endprodukt bei den Mädchen war ein einsatzbereites Insektenhotel und bei den Jungen eine selbst gehäkelte oder genähte Handytasche.

 

5 Jugendliche bei der Bereitschaftspolizei in Lich

Im 10. Jahr in Folge besuchten Jugendliche die Bereitschaftspolizei in Lich. Dort lernten diesmal 4 Mädchen und 1 Junge den bis vor 20 Jahren noch traditionellen Männerberuf kennen. Mit dem Vortrag „Frauen bei der Polizei“ startete die Aktion.

Anschließend berichtete eine junge Polizistin, wie man einen Gesuchten durch Spurensuche erkennen kann.

Seit 3 Jahren stellt eine Pferdezahnärztin aus Cleeberg 2 Praktikumsplätze zur Verfügung. Da dieser Beruf selten ist freuen wir uns besonders über dieses Angebot. Die Jugendlichen beschäftigten sich dort einen ganzen Tag lang mit dem Gebiss- und Zahnpflege am Pferd.

Die Lebenshilfe in Wetzlar stellte erstmals einem Jugendlichen einen Platz im Kindergarten zur Verfügung. So konnte ein Junge den traditionell weiblich besetzten Beruf der Erzieherin kennenlernen.

Über die beruflichen Eindrücke hinaus lernten die Kids sogenannte „soft skills“, also das frühe Aufstehen, das Organisieren der eigenen Anfahrt, dass pünktliche Erscheinen zu einem verabredeten Termin. Wie wichtig es ist, höflich und freundlich zu sein und dass man sich benehmen und interessiert sein sollte, um sich in der Berufs- und Arbeitswelt zurechtzufinden, wussten eigentlich alle von ihren Eltern.

.

"Wir kochen alle nur mit Wasser." Stress-Informationsabend für Kinder, Eltern, Lehrkräfte und Jugendliche

"Stress lass nach!" Unter diesem Motto erlebten am 11. April 2013 40 Zuhörer und Zuhörerinnen in der Aula der Schwingbachschule einen interessanten Informationsabend, zu dem Kerstin Hartung-Beier von der Sozialarbeit an Schulen/Kreuznacher Diakonie und die Schwingbachschule mit der Schule für Erziehungshilfe und der Gemeinde Hüttenberg eingeladen hatten. Die kompetent und lebensnah auftretende Beraterin und Referentin Petra Walter von der Praxis für ganzheitliches Gesundheits-und Stress-Management erläuterte einige Facetten dieser „Zivilisationskrankheit“, die – wie schon der Kreis der Eingeladenen zeigte –  alle Altersgruppen betrifft. So konnte Seminarleiterin Walter Lösungen aufzeigen, die für alle Anwesenden nachvollziehbar waren. Eine „Geheimwaffe“ gegen Stress sei beispielsweise das Lachen! Neben einigen Zahlen verdeutlichte sie die anthropologische Herkunft von Stresserscheinungen – schon Urzeitmenschen kannten ihn. Um einen richtig guten Umgang mit Stress zu erreichen und den Alltag lebensfroher zu gestalten, empfahl die Referentin kleine Kniffe. Besonders diskutiert wurden noch lange nach Ende der Veranstaltung z.B. die „kleinen Zettel“: Merkzettel, Aufgabenzettel, „lästige“ Aufgabenzettel und ein liebevoller Umgang miteinander in Familie, Kollegium oder Klasse bei der Erledigung der vielen kleinen Aufgaben, die wir täglich gemeinsam erfüllen müssen.

Die Veranstalter freuten sich sehr über die aktive Teilnahme und planen weitere Veranstaltungen zu Fragen, die uns unter den Nägeln brennen. Resümee einer Besucherin: „Wir kochen alle nur mit Wasser! Miteinander ins Gespräch kommen und Tipps austauschen dient dem Einzelnen und der Gemeinschaft.“

Sozialarbeit an der Schwingbachschule

Weidenhäuser Str. 43

335625 Hüttenberg- Rechtenbach

Raum Sozialarbeit, Kellergeschoss

Tel.: 06441/ 9777-21

Mobil: 0175/ 1028872

Mail: sozialarbeit@gs-schwingbach.de

Frau Hartung-Beier

Ich bin seit 2005 - mit einem Jahr Unterbrechung - als Sozialarbeiterin mit einer halben Stelle an unserer Schwingbachschule tätig. Neben meinem Studium der Sozialarbeit verfüge ich über Zusatzqualifikationen in den Bereichen: Konfliktlösung, Mediation, Suchtprävention und Sozialkompetenztraining, etc… Gerne können Sie sich mit persönlichen, häuslichen oder sozialen Angelegenheiten, die die Lebenswelt Ihrer Kinder und Jugendlichen betreffen, an mich wenden.

Herr Bremer

Seit  Juni 2012 bin ich mit einer 35% Stelle an der Schwingbachschule als Sozialpädagoge tätig. Die Schwerpunkte meiner Tätigkeit liegen im Bereich Gewaltprävention und in der Vermittlung sozialer Kompetenzen. Auch erlebnispädagogisches Arbeiten bereitet mir große Freude, was sich unter anderem im Angebot „Survivaltraining“ zeigt.

Angebote der Sozialarbeit an der Gesamtschule Schwingbach

 

Sozialarbeit an der Schwingbachschule

Sozialarbeit an der Gesamtschule Schwingbach in Trägerschaft der kreuznacher diakonie ist ein Kooperationsprojekt, in welchem fünf feste Kooperationspartner mitwirken. Dazu gehören die Gesamtschule Schwingbach, die Gemeinde Hüttenberg, die Kirchengemeinde Weidenhausen-Volpertshausen mit dem Förderverein „intakt“ e. V., der CVJM Rechtenbach und die kreuznacher diakonie. Darüber hinaus existieren projektbezogene Kooperationen mit weiteren Partnern.

Gefördert wird das Projekt vom Lahn-Dill-Kreis, der in 2005 die kreuznacher diakonie mit der Trägerschaft der Sozialarbeit an der

Gesamtschule Schwingbach, als eine der ersten Schulen im Kreisgebiet, beauftragte.

Als Bindeglied zwischen Schule und Jugendhilfe ergänzt die Sozialarbeit an Schulen die erzieherische und bildende Arbeit durch Konflikt und  Krisenmanagement auf der einen und Prävention auf der anderen Seite. Dabei ist sie ein eigenständiges Arbeitsfeld, welches seine Angebote in Abstimmung mit der Schule gestaltet und sozialpädagogisch notwendige und sinnvolle Schwerpunkte setzt. Methoden unserer Arbeit sind: Einzelberatungen für Schüler, Eltern und Lehrkräfte, Gruppenangebote, Klassenprojekte und offene Anlaufstellen.

 

 

Beschreibung der Angebote

 „bewegte Pause“/ Pausenspielausgabe

Die bewegte Pause ist ein Angebot für Jugendliche der Klassen 5 + 6, die Lust haben, freiwillig mit Unterstützung der Sozialarbeiterin die Ausgabe von Pausenspielgeräten selbst zu organisieren. Die Kids sollen lernen, selbst erstellte Ausleih-Regeln zu entwickeln und diese an die anderen Kids weiterzugeben. Das regelmäßige und eigenverantwortliche Herausgeben und wieder Einsammeln und Einsortieren dieser Gerätschaften, lässt die Schüler frühzeitig spielerisch Verantwortung übernehmen erlernen. Darüber hinaus können sich die Kinder auch im kleinen Rahmen handwerklich mit der Instandsetzung der Spielgeräte beschäftigen.

Die Verlässlichkeit jedes einzelnen Jugendlichen gegenüber der Gruppe spielt dabei eine ganz wichtige Rolle. Durch die Übernahme dieser sozialen Kompetenz im schulischen Kontext, werden die Kids zu eigenverantwortlichen und selbstbewussten Handeln angeleitet.

Wir suchen dringend interessierte und verantwortungsbewusste Jugendliche, die dieses Projekt weiter mit unterstützen!

 Offene Tür

Während der „offenen Tür“ im Raum Sozialarbeit können sich interessierte Jungen und Mädchen während der Pause aufhalten und vom Schulalltag abschalten. Sie können sich mit anderen aktiv austauschen, zusammen spielen (Tischspiele) und sich entspannen. Montags und dienstags ist der Raum nur für Jungen, Mittwochs und Donnerstags nur für Mädchen geöffnet. 

Außerdem dient die offene Tür dazu, Gesprächstermine mit SchülerInnen zu vereinbaren, die dann entweder in einen Gesprächs/ Beratungstermin oder in eine Konfliktmoderation oder dergleichen münden.

Darüber hinaus sind sowohl Eltern und Lehrkräfte herzlich eingeladen, sich im Rahmen der Anwesenheitszeiten der/des Sozialarbeiter/s/in, über die Lern- und Lebenswelten von Jugendlichen mit uns auszutauschen. Dazu können Sie gerne einen Gesprächstermin vereinbaren.

 Gespräche, Beratungen/ Unterstützungen

Der Rahmen von Gesprächen bietet interessierten Jugendlichen die Möglichkeit, sich in ruhiger und vom Schulalltag gelöster und entspannter Atmosphäre mit den Sozialarbeitern auszutauschen. Sie können sich frei von Druck und Ängsten und ohne jegliche Bewertung bewegen und äußern. In schwierigen Situationen oder bei Konflikten wird gemeinsam nach Lösungswegen gesucht.

Termine können die Jugendlichen während der offenen Tür oder in den Pausen vereinbaren.

 

gemeinsames Mittagessen

Es besteht die Möglichkeit, vor den Nachmittagsangeboten der Sozialarbeit,  mit den betreuenden Personen in einer familienähnlichen Situation gemeinsam zu Mittag zu essen. Mädchen und Jungen können sich, wenn sie Lust haben, spätestens einen Tag vor dem jeweiligen Nachmittagsangebot über das Essensterminal einwählen.

Gegessen wird gemeinsam an einem großen Tisch. Dieser Tisch ist dann Ausgangsposition für das miteinander Essen, Reden und der Austausch über Erlebtes am Vormittag.

 Bildungs- und Teilhabepakt

Es besteht die Möglichkeit sich über das neue Bildungs- und Teilhabepaket (Anträge auf Lernförderung, Zuschüsse für Klassenfahrten etc. ) mit uns auszutauschen.

 Einzelarbeit mit Mädchen und Jungen in enger Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrkräften

Die Vermittlung in Konflikten unter Jugendlichen, mit dem Ziel denjenigen die Türen zu öffnen, die außerhalb der Gruppe stehen und der Gruppe wieder angehören wollen, ist eines unserer wichtigsten Ziele. Ausgrenzungen soll vorgebeugt bzw. entgegengewirkt werden. Es können sowohl Klassenkonflikte mittels unterschiedlicher Interventionstechniken, als auch Konflikte zwischen SchülerInnen oder SchülerInnen-Eltern oder SchülerInnen-Lehrer besprochen werden. Dies geschieht ohne Sanktion oder Bestrafung.

Die Zusammenarbeit mit Jugendlichen, Eltern/ Personensorgeberechtigten und Lehrkräften orientiert sich an deren Bedürfnissen und betreffen die Lebenswelten der beteiligten SchülerInnen (Probleme mit dem Lernstoff,  Missverständnisse unter Mitschüler/innen, Eltern, Lehrkräften, die virtuellen Lebenswelten, Sucht, Partnerschaft und Liebe, etc.).

Im Zuge der Vernetzungsarbeit der SozialarbeiterIn kann unter Umständen an weitere professionelle Beratungsinstanzen vermittelt werden.

 Dein bester Dienstag (Sport, Spiel, Bewegung u. ein leckeres Essen)

Seit 2005 existiert unser Kooperationsangebot mit dem CVJM Rechtenbach und der Kirchengemeinde Weidenhausen-Volpertshausen /Förderverein „intakt e.V.“ Es werden regelmäßig und verlässlich Jugendliche mit besonderem Bedarf (nach Absprache mit Erziehungshilfelehrkraft) der Klassen 5 – 8 mit einem kostengünstigen Mittagessen versorgt. Anschließend werden die Mädchen und Jungen entweder bei den Hausaufgaben, oder beim gemeinsamen Spielen oder sportlichen Aktivitäten betreut. Außerdem werden, je nach Bedarf, Einzelgespräche geführt bzw. Konflikte untereinander konstruktiv, lösungsorientiert und ohne Schuldzuweisungen begleitet. Ausnahmsweise findet das Angebot in den Räumen des CVJM, Frankfurter Straße in Rechtenbach statt.

 Klassentraining/ Soziales Lernen

Die Sozialarbeit an Schulen übernimmt für Mädchen und Jungen an unserer Schule eine wichtige Rolle bei der Bewältigung von Konflikten im Schulalltag. Durch gemeinsame Aktivitäten, sowie durch Kooperations- und Vertrauensspiele können Teamfähigkeit und Vertrauen zu sich selbst und anderen aufgebaut bzw. gefestigt werden. Gemeinsames Spielen in Klein- oder Großgruppen fördert die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft, also in der Klasse. Die Jugendlichen lernen sich spielerisch an Regeln zu halten. In gemeinsamen Gruppenreflexionen werden Verhaltensweisen besprochen, hinterfragt und Alternativen aufgezeigt. Die Jugendlichen lernen außerdem, dass durch unausgesprochene Gefühle und Bedürfnisse Wut und Zorn entstehen können, die dann häufig zu Konflikten unter Mitschülern führen. Krisensituationen können ggf. mittels Rollenspielen aufgearbeitet werden.

Das Angebot soll Mädchen und Jungen helfen, Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten abzubauen und neue Wege in der Konfliktlösung zu finden.

Nach Bedarf können Lehrkräfte in Absprache mit dem/der SozialarbeiterIn dieses Angebot als Präventionsangebot wahrnehmen.

 Offener Mädchentreff

Das Angebot richtet sich an interessierte Mädchen der Jahrgangsstufen 5 – 7 für die Alterstufe von etwa 10 – 13 Jahren, nach Absprache auch an Ältere. Mädchen können hier ihren Gesprächs- und Interessenbedarf im kreativen, gestalterischen, sportlichen u. auch musischem Bereich äußern und gemeinsame Aktivitäten mit planen und durchführen. Dieses Angebot ist ein verlässliches Beratungs-, Beziehungs- und Betreuungsangebot für interessierte Girls und findet wöchentlich statt.

 Jugger  

„Jugger“ ist eine Mannschaftssportart, die eine Mischform aus Ballspiel (ähnlich wie Rugby, mit weniger Körperkontakt) und einer Art „Schwertkampf“ (Darstellung eines unberittenen Buzkashi).

„Jugger“  bezeichnet sowohl das Spiel selbst, als auch dessen Spieler. Bei diesem Spiel geht es darum, den Spielball so oft wie möglich in das gegnerische Tor (Mal) zu bringen. Der Spielball ist eine aus Schaumstoff bestehende Nachbildung eines Hundeschädels. Während in jeder Mannschaft nur ein Spieler den Spielball berühren darf, gehen die anderen Spieler mit gepolsterten Sportgeräten (Pompfen) gegeneinander vor, um die gegnerische Mannschaft am Punkten zu hindern. Obwohl das Spiel für den unbeteiligten Beobachter recht martialisch anmutet, ist es nicht gefährlicher als andere Mannschaftssportarten.

 Survivaltraining

Survivaltraining st ein kleines Abenteuer unter pädagogischer Anleitung. Die Jugendlichen lernen, sich draußen in der Natur „Komfort“ zu verschaffen. Im Survival- und Bushcraft-Training werden alle Sinne (Riechen, Tasten, Schmecken) eröffnet, um in der Natur realistische Überlebenstechniken kennen zu lernen und anzuwenden.

Das Kennen lernen essbarer Wildpflanzen, die Reinigung von Wasser, die  Orientierung im Wald usw. sind Kompetenzen, die die Jugendlichen erlernen können. Schüler, Eltern und Lehrkräfte sind herzlich eingeladen, eigene Erfahrungen und Ideen mit einzubringen.

 
 Monatliches Event – eine  Kooperation mit der Hüttenberger Jugendarbeit

Monatlich wird ein besonderes Event angeboten, an dem Schülerinnen und Schüler einen gemeinsamen Ausflug unternehmen, z. B. einen Waldparcours, Disc-Golf, Schlittenfahren, Eislaufen und alles, was den Kids Spaß macht…

 Weitere Kooperationen

 - pro familia

- Vereine und Betriebe

- Bereitschaftspolizei

- interessierte Eltern.

 

 


Mädchen behaupten sich! Selbstbehauptungskurs für Mädchen 27.01-28.01.2012

„Nein!“ schallt es aus den Kehlen von 10 Mädchen. Laut und bestimmt treten sie auf. Standfeste Körperhaltung und klare, verständliche Körpersprache – das sollte gelernt werden im Selbstbehauptungskurs für 10-14jährige Mädchen der Schwingbachschule in Hüttenberg-Rechtenbach.

Im Sportraum des CVJM Rechtenbach zeigte die Trainerin Karla Hitz-Zucker den Mädchen professionell und verständnisvoll Techniken, die sie in unterschiedlichen Lebenslagen wie z.B. zuhause, auf der Straße, in der Schule oder auch im Freundeskreis anwenden können, um sich zu wehren. Es ging darum, zu erkennen, welche Kräfte und Fähigkeiten  in jedem Mädchen selbst stecken. Sind diese Möglichkeiten erst einmal erkannt, dann ist es leichter, ein selbstbestimmtes Verhalten zu zeigen. Rollenspiele und einzelne Kampftechniken aus dem „Wen-Do“ halfen den begeisterten Schülerinnen, brenzlige Situationen einmal durchzuspielen. Sie sprachen dann darüber, wie „frau“ sich fühlt, wenn sie einmal ganz andere Stärken zeigt. Kerstin Hartung-Beier von der Kreuznacher Diakonie, die Sozialarbeiterin an der Schwingbachschule, erlebt die Mädchen häufig im Schulalltag. Daher zeigte sie sich begeistert von den Möglichkeiten, die ein stärkeres Selbstvertrauen bei den Mädchen in vielen Konfliktsituationen mit sich brächte. „Ein mangelndes Selbstbewusstsein wirkt sich nicht nur ungünstig aus, wenn es um Streitereien oder Mobbing geht. Manchmal beobachten wir, dass Lernblockaden, Unlust oder gar psychische Probleme die Folge sein können.“ Das Team der kommunalen Hüttenberger Jugendarbeit und der CVJM Rechtenbach sowie die Schulleitung der Schwingbachschule freuten sich nach Abschluss ihrer gemeinsam Veranstaltung über dieses erstmalige Angebot. „Kinder stark machen – das ist wichtig! Vielen Dank!“, so das Resümee der Mutter einer 10jährigen. Und die Jungs? Für die Osterferien ist ein Kurs für Jungen im Alter von 10 – 13 Jahren geplant. Interessierte Jungs und Eltern möchten bitte die Homepage der Schwingbachschule und die Ankündigungen auf der Homepage der Gemeinde Hüttenberg sowie im Hüttenberger Mitteilungsblatt beachten.

Girls-/Boys-Day - 6 Jungen in der Seniorenwerkstatt