Klasse 7f Gym. besucht Stadttheater Gießen

Klasse 7f vor dem Theater

Die Klasse 7f besuchte am Sonntag, dem 27.3.11 das Stadttheater in Gießen. Klassenlehrer Henning Dörr organisierte zunächst eine eineinhalbstündige Führung durch das Stadttheater, die der Leiter des Kinder- und Jugendtheaters Abdul Kunze durchführte. Dieser erläuterte den aufmerksamen Schülern, die sich nicht nur garderobenmäßig auf den Besuch perfekt vorbereitet hatten, viel Wissenswertes über das Theater. So erfuhren die Schüler, wie die Proben für ein Stück ablaufen, welche Sparten es im Theater gibt, bekamen Einblick in die Requisite, erhielten einen Überblick über die Geschichte des Gießener Theaters und eine Vielzahl von Informationen über das Leben der Schauspieler und der anderen Beteiligten an dem Theatergeschehen. Herr Kunze tat dies in kurzweiliger, humorvoller Weise, sodass bei den Schülern keine lange Langeweile aufkam.

Abdul Kunze beim Vortrag

Die Klasse 7f besuchte am Sonntag, dem 27.3.11 das Stadttheater in Gießen. Klassenlehrer Henning Dörr organisierte zunächst eine eineinhalbstündige Führung durch das Stadttheater, die der Leiter des Kinder- und Jugendtheaters Abdul Kunze durchführte. Dieser erläuterte den aufmerksamen Schülern, die sich nicht nur garderobenmäßig auf den Besuch perfekt vorbereitet hatten, viel Wissenswertes über das Theater. So erfuhren die Schüler, wie die Proben für ein Stück ablaufen, welche Sparten es im Theater gibt, bekamen Einblick in die Requisite, erhielten einen Überblick über die Geschichte des Gießener Theaters und eine Vielzahl von Informationen über das Leben der Schauspieler und der anderen Beteiligten an dem Theatergeschehen. Herr Kunze tat dies in kurzweiliger, humorvoller Weise, sodass bei den Schülern keine lange Langeweile aufkam.

Die Schüler auf der Theaterbühne

Dann wurde es spannend für die Schüler, denn die zweieinhalbstündige Aufführung des Schauspiels „AMADEUS“ von Peter Shaffer  stand bevor. Die Schüler erlebten eine lebendige Kriminalgeschichte über den gefeierten Hofkapellmeister am Hofe von Kaiser Joseph II. Antonio Salieri, der plötzlich mit dem erfolgreichen Wunderkind Wolfgang Amadeus Mozart konfrontiert wird und plötzlich in dessen Schatten stehen soll. Salieri schwört sich zu rächen und möchte Mozart vernichten.

Die Schüler waren ausnahmslos begeistert von der Aufführung, enthielt sie doch so viele ironische Einfälle und Abstraktionen, die den Kampf zwischen Mittelmäßigkeit ( Salieri ) und Genie ( Mozart ) perfekt unterstrichen. Die herausragenden schauspielerischen Leistungen, eine schräge Drehbühne, die sparsame Bühnenausstattung ( ein Cembalo ) und die fantasievolle Beleuchtung rundeten das Theatervergnügen ab. Hier passte alles ausgesprochen gut zusammen und beeindruckte die Schüler sehr.

Letztlich führte der Theaterabend bei den Schülern zu dem Wunsch, recht bald eine weitere Aufführung eines geeigneten Stückes zu besuchen.

Regisseur des Stadttheaters besucht Schwingbachschule

Abdul M. Kunze, der Leiter des Kinder-und Jugendtheaters am Stadttheater Gießen, besucht die Klasse 7e und ihre Lehrerin Ilka Huttel im Deutschunterricht der Gesamtschule Schwingbach. Das Stadttheater arbeitet mit Schulen eng zusammen und bereitet Theaterbesuche der Schüler vor und nach. Herr Kunze stellte das Stück „Türkisch Gold“ vor und coachte die Schüler bei der Vorbereitung eines eigenen Stückes. Die Klasse war begeistert von der Möglichkeit, Theaterluft bei einem echten Regisseur zu schnuppern und konnte das gelernt direkt bei einem eigenen Film umsetzen.

Kinderbuchautor liest an der Schwingbachschule

Der bekannte Autor der „Schlunz“-Bücher, Harry Voss, hat an drei Tagen für alle Schüler der 5. und 6. Klassen der Gesamtschule Schwingbach im Rahmen des Deutschunterrichts aus seinen Büchern gelesen. Die Schüler waren begeistert von der Möglichkeit, einen echten Autoren kennenzulernen und lauschten gespannt den spannenden Geschichten von dem Jungen, der sein Gedächtnis verloren hat. Die 7-bändige Buchreihe wird zur Zeit verfilmt.

Sein oder nicht sein? Real oder virtuell?

Iphigenie ist Monika und Hamlet ist Rüdiger. Aber bis die beiden leidgeprüften, weil mit pubertierenden Kindern gesegneten Erwachsenen merken, mit wem sie es zu tun haben, dauert es eine ganze Weile. Die allerdings vergeht bei dem neuen, am vergangenen Freitag in Hermannstein erstaufgeführten Stück des Kurses Darstellendes Spiel wie im Fluge. Wenn Jan (Ronja Ehrhardt) und Sina (Meike Weigel) in der ersten Szene ganz links und ganz rechts miteinander chatten und dabei natürlich nicht einander, sondern nur die Bildschirme ihrer Laptops ansehen, wird schnell klar, dass es sich bei „Iphigenie trifft Hamlet“ wohl um die Begegnung zweier Menschen drehen wird, die – sich hinter diesen Aliasnamen versteckend – im Internet begegnen werden. Dass es sich dabei um Jans Vater und Sinas Mutter handelt, wird allen Beteiligten erst nach vielen Umwegen und Zufällen klar. Am Ende müssen die Jugendlichen dem Schicksal tatkräftig nachhelfen und ein scheinbar ungeplantes Treffen in der Eisdiele auf den Weg bringen, damit zu guter Letzt alle 18 Schauspieler/innen zum klassischen Happy End auf die Bühne des Hofguts Hermannstein kommen können.

Dabei ist die Handlung nur scheinbar oberflächlich und harmlos. Natürlich spielen die 16 Mädchen und zwei Jungen Rollen, die nah an ihrem eigenen Leben sind, aber letztlich geht es doch immer wieder um die Frage, in welchem Verhältnis die reale und die virtuelle Welt, das wahre Leben und der Cyberspace zueinander stehen. Mehrfach wird die Handlung durch einen quasi-klassichen Chor aller Beteiligten unterbrochen, der gebetsmühlenartig Bekenntnisse ausstößt wie „Wir sind die neue Generation. Wir sind kommunikativ, teamfähig, … Wir haben Fun, wir machen Party…“ oder „Biste nicht on, biste nix.“ Das gipfelt in feiner Ironie: „Biste nicht on, wirste nicht mal gedisst.“

Zwei Schlüsselszenen machen deutlich, dass weder für die Eltern noch die Jugendlichen die virtuelle Computer, Handy- oder Wii-Welt das einzig Wahre sein kann: Vater Rüdiger (Julian Jäger), frisch prämierter Ingenieur in der Wetzlarer Optikbranche und gerade dabei, sich in seine vorläufig noch virtuelle neue Bekanntschaft zu verlieben, verliert die Fassung, als es ihm nicht gelingt, seinen besten Freunden davon zu erzählen und einen Rat einzuholen, weil die mehr am Fußballgeschehen in der Röhre interessiert sind – während sein Sohn Jan zwar auch ständig alle Medien in seinem Zimmer gleichzeitig in Betrieb hat, andererseits aber von dem primitiven Gerede seiner Kumpels (Lisa Müller und Anna Simonow) abgestoßen ist und sie ungläubig fragt: „Was könnt ihr eigentlich?“ Die frustrierte Journalistin Monika Reichpietsch (Lilia Wegel) ist so neugierig zu erfahren, ob ihr Interviewpartner Rüdiger Schmidt und ihre Computerbekanntschaft „Hamlet“ eine und dieselbe Person sind, dass sie nicht davor zurückschreckt, in einem günstigen Moment in dem eingeschalteten Laptop ein wenig zu schnüffeln.

Glücklich und zufrieden sind alle jedenfalls erst, als sie sich im wirklichen Leben begegnen. Ohne die digitalen Helfer allerdings wäre es vielleicht nie dazu gekommen.

Hervorzuheben an Sylvia Wulffs erfrischend und mit viel Wortwitz und Situationskomik gespielten Stück, dem viele Schüler/innen selbst geschriebene Szenen hinzugefügt haben, ist auch die Mitwirkung der Schulband (Leitung: Jochen Rau), die mit zwei Stücken bei einem Schulkonzert in Szene gesetzt wird, während die Jugendlichen vor der Bühne rocken und jubeln: Luise Wulff (Gesang), Michael Dietrich (Gitarre, Bass), Max Flug (Bass, Gitarre), Sebastian Skrodzki (Drums).

Am Dienstagmorgen nach der Premiere platzte dann die Aula aus allen Nähten, als die Truppe das erfolgreiche Stück noch zweimal für unsere Schülerschaft präsentierte.

Bilder vom Auftritt

„So eine schöööne Klassenfahrt“ fand am 26. Mai in der Aula der Schwingbachschule statt

Länger noch als Klassen sich auf ihre Studien- oder Abschlussfahrt vorbereiten, hatte die 8er/9er-Gruppe des Wahlpflichtkurses Darstellendes Spiel für diesen Theatertag geprobt.

Am Morgen des 26. Mai gab es in der Aula zwei Vorführungen für unsere Schülerinnen und Schüler, am Abend dann noch eine für Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen und Schüler, die das muntere Bühnentreiben gleich nochmal sehen wollten.

Das von Sylvia Wulff geschriebene und gemeinsam mit der Gruppe erarbeitete Stück „So eine schöööne Klassenfahrt“ ist eine liebevolle Veräpplung verschiedenster Horror- und Gruselklischess – angewandt auf die Klassenfahrt einer ganz normalen Gesamtschule. Lehrer Dolinski (Till-Niklas Braun) drängt seine Klasse mit sanftem Druck, einer Reise in den Harz zuzustimmen…

Bei der Abreise ist noch alle ganz normal, doch als die Gruppe am Ziel ankommt, lässt sich die Herbergsmutter nicht blicken, das Haus ist irgendwie seltsam, Hexen tanzen um den mit altmodischen Kerzenleuchtern dekorierten Esstisch…

Dann sind plötzlich Schülerinnen und Schüler, die den Mittelaltermarkt besuchen wollten, verschwunden – und nur mit Hilfe klassischer Bildung (!), nämlich durch die Lösung eines uralten Rätselspruchs, gelingt es letztendlich, die Gruppe wieder zusammenzuführen.

Alle Aufführungen der jungen Schauspieltruppe ernteten herzlichen Applaus.

Am Freitag, den 11. Juni tritt die Wahlpflichtgruppe Darstellendes Spiel Jg. 9/10 im Rahmen der Wetzlarer Festspiele im Hofgut Hermannstein auf. Titel des ebenfalls von Sylvia Wulff verfassten Stückes – in bester klassischer Manier: „Iphigenie trifft Hamlet“. Darüber hinaus wird es noch Vorführungen für unsere Schülerinnen und Schüler am Vormittag geben.

Liebe

Was ist eigentlich die Liebe?

Ist das ein Gefühl, das plötzlich auftaucht, wenn man aufgibt und der Meinung ist, dass man nicht mehr leben kann? Oder ist es die Wärme einer Person, die man bekommt, während man zwischen „Leben“ und „Sterben“ steht?

Wenn mich jemand fragen würde, was für mich „Liebe“ bedeutet, würde ich sagen: Liebe bedeutet für mich Wärme, Fürsorge, Glück, Harmonie..

Sie kommt aus einer Begegnung, welche dir das Gefühl gibt, du bist nicht alleine... Es gibt Zeiten, in denen man sich verlassen und hilflos fühlt und denkt, dass man wertlos und ungewollt ist. Und dann hört man irgendetwas von der Liebe...

Jemand spricht dich an und gibt sein Bestes, um dir klar zu machen, dass du nicht alleine bist, um zu zeigen, dass du wertvoll bist, dass du nicht vergessen worden bist, einfach nur damit du selber wahrnimmst, dass du geliebt wirst.

 Es gibt viele Arten von Liebe, z.B. die Liebe in der Familie, die Liebe aus Mitleid oder die Liebe in einer Beziehung. Die Liebe in der Familie ist die durch das Schicksal entschiedene Wahrheit. Die  Liebe aus Mitleid ist meiner Meinung nach das Gefühl, welches jeder Mensch in sich tragen muss, denn egal, um wen es geht, wenn ein Mensch nach Hilfe und Liebe sucht, sollte man es geben. Denn es wird im Leben Situationen geben, in denen du bedrückt bist und jemanden brauchst.

Man findet das, wofür man kämpft.

Außerdem ist die Liebe die Basis zur Stabilität einer Beziehung.

Für mich persönlich gibt es im Leben zwei Wahrheiten: „Lieben“ und „Sterben“.

Man kann Liebe und Sterben miteinander vergleichen, denn genauso, wie du nicht weißt, wann du und wie du sterben wirst, kannst du auch niemals vorherbestimmen, wann und wie du geliebt wirst.

 Hülya Demiroglu

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen 2007

Am 11. Dezember 2007 fand in unserer Schule die Endausscheidung im alljährlich durchgeführten Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt.

In den Wochen zuvor hatte das Thema  „BUCH“ den Deutschunterricht der 6. Klassen bestimmt. Es waren Bücher vorgestellt und daraus vorgelesen worden und in jeder der sechs 6. Klassen war die beste Vorleserin oder der beste Vorleser ermittelt worden.

Bei der Veranstaltung in der Aula unserer Schule, in der alle Schüler der 6. Klassen als Zuschauer dabei waren, lasen die Klassensieger aus den von ihnen ausgewählten Büchern vor, nachdem sie kurz ihr Buch vorgestellt und den Zusammenhang zum ausgesuchten Textausschnitt erklärt hatten.

Nach dieser „Kür“ galt es anschließend, einen „Pflichttext“ aus einem vorher nicht bekannten Buch vorzulesen.

Für diesen „Überraschungstext“ hatte Frau Klebe einen Ausschnitt aus dem Buch „Der Hund mit dem gelben Herzen“ von Jutta Richter ausgesucht.

Die Zuschauer bzw. Zuhörer erlebten einen spannenden Wettbewerb, denn alle sechs Klassensieger, 4 Mädchen und 2 Jungen, waren natürlich gute Vorleser.

Die Jury, die sich aus  Deutschlehrern und  der Vorjahressiegerin zusammensetzte, hatte deshalb keine leichte Aufgabe, als sie ihre Punkte verteilen und die Beste oder den Besten ermitteln musste.

Während der Beratungszeit der Jury konnten die Zuschauer sich die Wartezeit verkürzen, indem sie einen Umfragebogen zum Thema „Lesen“ ausfüllten, den die Klasse 6d vorbereitet hatte, um damit die Lesegewohnheiten der Mitschüler ihres Jahrgangs genauer unter die Lupe zu nehmen. Hierbei bestand auch die Möglichkeit, einen Tipp über den voraussichtlichen Schulsieger abzugeben und damit an einer Verlosung teilzunehmen.

Nach etwa 10 Minuten  wurde dieses  „Rätsel“ gelöst!

Die Schulsiegerin des 48. Vorlesewettbewerbs wurde Victoria Reitz aus der Klasse 6d.

Sie hat aus dem Buch „Die Hälfte des Himmels gehört Bo“ von Dagmar H. Müller vorgelesen.

Sie erhielt außer einem Buchpreis, den alle Klassensieger bekamen, eine Urkunde und wird zum Kreisentscheid eingeladen, wo sie unsere Schule vertreten wird.

Den 2. Platz belegte Jacqueline Althen aus der 6b, die sich „Das Geisterpony“ von Bonnie Bryant zum Vorlesen ausgesucht hatte.

Es ist übrigens das 46. Mal, dass der Börsenverein des Deutschen Buchhandels diesen Wettbewerb veranstaltet. Er ist einer der größten Schülerwettbewerbe Deutschlands und da er seit 1956 regelmäßig stattfindet, werden die meisten Lehrer und Eltern ihn auch schon aktiv miterlebt haben, als sie selbst in der 6. Klasse waren.

 

Die Schulsiegerin des 48. Vorlesewettbewerbs wurde Victoria Reitz aus der Klasse 6d.

Der Kreisentscheid, für den wir unserer Schulsiegerin Victoria Reitz natürlich die Daumen drücken, findet Ende Februar 2008 statt.